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VIM

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Die kleinen Dinge des Alltags beachtet man üblicherweise viel zu wenig. Zu den kleinen Dingen im Alltag eines DevOp und Entwicklers gehört ohne Zweifel sein Editor. Für mich ist das seit nun schon fast 5 Jahren der Vi IMproved Editor VIM.

VIM ist für mich

  • Texteditor

    Wann immer ich etwas öffnen oder bearbeiten möchte, geschieht dies in VIM. Nicht nur habe ich VIM auf allen meinen Maschinen installiert - in 9.7 von 10 Fällen findet sich auch auf den entfernten Systemen mit denen ich arbeite ein VIM. Falls ihr beispielsweise mit einem Mac oder Linux-System arbeitet, habe ich meinen Editor bei euch schon installiert.

  • IDE

    Entwicklungsumgebung meiner Wahl. Hier gab es vor einigen Jahren für mich die Wende: Spendiere ich Eclipse noch mal zwei neue Riegel RAM, oder versuche ich mich einfach in etwas ressourcenschonenderes einzuarbeiten?

  • Notizblock

    Scribbeln, Textschnipsel be- und verarbeiten, Suchen, Ersetzen, Logfiles crunchen, alles im VIM.

  • Worklog & Knowledgebase

    Mein Worklog ist eine einzige Markdown-Datei mit Subsections pro Tag, parallel dazu meine kleine “Brauch-Ich-Immer Mal” Zettelbox für UNIX-Tools und kleine Merkhilfen für Kundenprojekte. Inspiriert von @tqmz.

  • Blogging-Tool

    Diesen Blog-Post schreibe ich gerade mit VIM. Den Rest erledigt Octopress für mich.

Meine Plugins

Falls ihr vielleicht schon VIM nutzt, hier als Anregung meine aktuelle Plugin-Bestückung. Ich freue mich natürlich sehr über neue Tips und Flamewars.

Command-T (1.3.1)
FuzzyFinder (4.2.2)
Zenburn (2.21@1)
ack.vim (heads/master)
bufexplorer (7.2.8)
gundo.vim (v2.2.2-9-g5009271)
jasmine.vim (heads/master)
mustache.vim (heads/master)
nerdtree (4.2.0-49-geced5f9)
screen (1.5-9-gea15f8f)
syntastic (2.2.0-43-gfe5b898)
textile.vim (0.2-15-g2f831f4)
tlib_vim (0.43-1-gf288a58)
vcscommand.vim (1.99.46)
vim-addon-mw-utils (heads/master)
vim-align (heads/master)
vim-blackboard (heads/master)
vim-coffee-script (v002-2-g2591fef)
vim-colors-solarized (heads/master)
vim-cucumber (heads/master)
vim-fugitive (v1.2-79-gb4b75ef)
vim-git (v5.0-10-gd058250)
vim-haml (vim7.2-58-ga995d4a)
vim-l9 (heads/master)
vim-markdown (heads/master)
vim-peepopen (heads/master)
vim-powerline (remotes/origin/feature/customizability-14-gf2acebb)
vim-puppet (heads/master)
vim-repeat (v1.0-4-gcdffdd4)
vim-ruby (vim7.3-89-g0d4ae14)
vim-ruby-debugger (v0.1-46-g9008a57)
vim-shoulda (heads/master)
vim-snipmate (heads/master)
vim-speeddating (v20100301-6-ga08c2d7)
vim-supertab (heads/master)
vim-surround (v1.90-18-g4eb2cdf)
vim-vividchalk (v2.0-1-g22aee9b)
zencoding-vim (remotes/origin/experimental-46-g62c8a5c)

Warum dieser Blogpost?

Neben einem einfachem »Because I can« steht noch etwas anderes im Vordergrund: Falls ihr bisher den Schritt noch nicht gewagt habt: Probiert es aus. VIM hat keine Lernkurve, sondern eher eine Eiger Nordwand - aber die Besteigung lohnt sich jeden Tag aufs neue.

Ich bin so nett und rechne das für euren persönlichen ROI einmal durch:

  • Macromates Textmate Lizenz: 44.85 €

  • BBEdit Lizenz: 49.99 €

  • »Learning the vi and vim Editors« Taschenbuch & eine 216er Packung feste Taschentücher für die ersten Wochen: 29.93 €

Ihr habt also keine Ausrede mehr.

Daskeyboard

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Am Wochenende ist es gelandet, heute macht es den ersten harten Praxistag mit und ich könnte zufriedener nicht sein. Anschlag ist wunderbar & präzise, die Druckpunkte sind wunderbar ausbalanciert.

Ich habe mich für die Ultimate Silent Edition entschieden - was vermutlich die beste Entscheidung war, wenn ich bedenke dass ich doch hin & wieder mal in einem Großraumbüro arbeite. Happy hacking.

Railscamp Hamburg

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Da dieser Post schon viel zu lange (siehe Datum) im Octopress Stash lag, endlich mal raus damit: Ich hatte nämlich zwei sehr gute Tage auf dem Railscamp Hamburg. Nachdem der erste Session-Tag meiner Meinung nach ziemlich mau war (alles Oberflächenkratzer), hat mir der zweite Tag um so mehr Spaß gemacht. Coupling & Cohesion von @stdout - Viel Interaktion, wenig Referat. So sollte es sein. Anschließend zur Varnish-Session mit kurzem Praxisbericht (im übrigen von einer Symfony-Website). Und dann ab zum VIM Exchange, einer sehr angenehmen Session in der es (hoffentlich nicht nur für mich) noch viel in der .vimrc zu verbessern gab. Die Idee zur-Session schienen @thilko und ich scheinbar parallel gehabt zu haben - er stand zwei Plätze hinter mir in der Session-Planung. Letzterer schreibt übrigens hin und wieder im Blau-Labs Blog. Als letztes bleibt mir wohl nur noch meine Faszination für den Coworking-Space »Werkheim« loszuwerden. Aber ich vermute das wissen die Hamburger bereits zu schätzen. (im Bild: @thegcat)

Soweit.

Und jetzt wieder Köln.

Kingdoms

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Seit gestern gibt es drei neue Gäste in meiner Musikbibliothek: Die Kingdom EPs von Life in your way. Nachdem sie jetzt lang genug ihre Schatten voraus geworfen haben, gibt es seit Montag drei frische EPs, die nahtlos daran anknüpfen, wo Waking Giants aufgehört hat.

Alle drei »Platten« gibts kostenlos bei Come & Live! zum Download.

Neuer PGP Key

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Nachdem ich jetzt zwar schon seit einer ganzen Weile S/MIME zum Signieren meiner E-Mails benutze, wurde es trotzdem mal wieder Zeit, meinen GPG Schlüssel zu erneuern.

Daher: Hier die aktuelle Key: BC21CEC5.

Gültig bis Oktober 2012.

Reality Check

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Man muss nicht unbedingt eine Datenparanoia haben, um bei folgendem Textblock zu Swype ins Grübeln zu kommen, oder?

The new SwiftKey X expands upon that concept by learning from your Gmail, Facebook and Twitter accounts. Yes, you’re giving access that data, but in turn, you receive a more personalized keyboard experience, which can save time.

Einfach zwei Mal lesen und auf der Zunge zergehen lassen.

Breaking Bad

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Eigentlich bin ich kein Serienjunkie. Wenn ich eine Serie schaue, dann vielleicht mal hier und da zwei Folgen nacheinander. Aber schon gar keine Staffel am Stück. Mir fehlen jetzt noch Bröckchen der IT Crowd oder der Big Bang Theory. Von Dr. Who ganz zu schweigen (Hier kommt erschwerend der neue Doktor hinzu).  Tja, das war bis ich den Pilot zu Breaking Bad gesehen habe. Die Besetzung ist perfekt, die Handlung völlig surreal und dystopisch. Das macht sie vielleicht gerade so spannend. Leider würde ich zu viel spoilern, wenn ich aufzähle, was mich an der Serie reizt.  Als kleiner Appetithappen: Meine Lieblingsszene.

<iframe width=”640” height=”360” src=”http://www.youtube-nocookie.com/embed/SNHicAbXcPE?rel=0” frameborder=”0” allowfullscreen>

Meiner bescheidenen Meinung nach: perfekt. 
Soundtrack, Mimik, alles.

Sharing Is Fun

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Gerade beim stöbern einen Blogpost zum Hackintosh-Bau entdeckt. Eigentlich im Jahr 2010 nicht mehr wirklich spannend. Was mir dabei ins Auge stach: »Moment, die Wohnung, die Rechner, das kenn’ ich doch!«. > Considering building a Hackintosh out of a DEll XPS 410

I have wanted to switch to MAC for a while.

Unfortunately I have not been in the position to make what would be for me a potentially expensive move. All new hardware, software, etc… And for the joy and class of a MAC you pay, a lot. […]

Und sieh an: Dank cc-Lizenz hat sich jemand an meinem Flickr-Stream bedient und meinen alten Acer Laptop (mit OSX 10.4) und den Core2Duo 399 € Hackintosh (mit OSX 10.5.2) als Symbolfoto genommen. Freu ich mich.
Weitermachen.

(Kompletter Blogpost auf cotradeco.com)

Open Letter Zum Webmontag / 29.03.2010

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Lieber Herr Gigold,

da sie öffentlich antworten möchten, will ich auch gleich öffentlich kritisieren. Das sollte schnell von der Hand gehen. Viel Kritik wird es nämlich nicht. Ich bin mir nicht sicher ob ich zu den zwei Personen gezählt werde, welche den Webmontag nicht gut fanden. Falls ich für mich sprechen darf: Mir persönlich hat der Webmontag am 29.03.2010 sehr gut gefallen. 

Dennoch konnte ich es mir nicht verkneifen, meinen Unmut über einen - direkt nach dem Django-Talk von Markus - eingeschobenen Block kund zu tun. Vielleicht hätten sich zarte Gemüter anderer Worte bedient, aber in diesem Moment war das meine ehrliche Antwort auf die Twitter-Frage: »What’s happening?«.

Es wurde ein trashiges Fahrkarten-Video abgespielt, welches bereits seit mehreren Tagen durch Twitter kreiselte. Anschließend wurde der neue Internetauftritt der Stadt Taucha gezeigt. Beides wurde unsachlich und unkommentiert verlacht - und von Ihnen mit dem Vermerk versehen, dass die betreffenden Stellen sich doch einfach »an eine Leipziger Agentur hätten wenden sollen«. Vermutlich, um dort ihr mediales Seelenheil zu finden.

Ich komme leider nicht aus der Zielgruppe - interessiere mich daher weder für nordsächsische Kleinstädte, noch für öffentliche Verkehrsmittel und ihre Bezahlverfahren. Wenn aber, wie das beim Webmontag der Fall war, im gleichen Atemzug (4 Browsertabs) erst Stimmung gegen andere Projekte gemacht wird - um dann im nächsten Schritt das eigene Produkt »Leipzig verbindet« vorzustellen - dann sehe ich meine Kritik daran gerechtfertigt.

Meinen Metadaten zu Folge, sollte mich dieses Projekt durchaus ansprechen:
Ich arbeite in Leipzig. Und - jawohl - ich arbeite im und für das Web.

Dennoch kann ich sehr wenig mit diesem parteipolitischen Wir-Ton anfangen, der oft bei Veranstaltungen wie dem Webmontag aufkommt und mit dem auch Portale wie das Ihrige hausieren gehen. Ich vermute, damit spreche ich nicht nur für mich selbst. Es gibt unzählige kleine Initiativen wie das sublab, den Freifunkern, oder dem chaostreff - die keinen Fürsprecher benötigen, aber von mir sehr wohl zur Webszene LE hinzugezählt werden. Auch - und gerade weil sie keine Internet-Auftritte herstellen. Sie bleiben einfach unter dem Radar - und fühlen sich dort wohl.

Herr Gigold, ich glaube wir kommen auf keinen grünen Zweig. Ihr Zwischenname ist »medien« - und diese beherrschen sie sehr gut. Ich komme aus einer anderen Welt, bin aber interessiert an Themen, welche die Leipziger Medienszene beschäftigen. Deshalb bin ich zum Webmontag gegangen. Nun ist für mich ein Tweet mit Webmontag-Hashtag eine adäquate Form, meine Kritik zu äußern. Diese Ansicht teilten wohl auch nicht alle Webmontag-User. Auch damit kann ich leben. Deshalb gibt es diesen Blogpost.

Ich freue mich auf Ihre Antwort (und auf den nächsten Webmontag).

Viele Grüße,

  Sebastian Schulze

Völkerfreundschaft

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Hab’ gestern ein kleines, aber feines Paket aus der Post gefischt.

Liebevoll und Handsigniert von @Xylakant und @fnordfish.

Der Inhalt: Ein Agavi-Shirt!

Nein, ich wurde nicht bestochen. Und nein, mein E-Mail Account wurde
auch nicht gehackt. Ich werde auch in keiner geheimen Agavi-Schmiede
gefangen gehalten. Ich hab’ es freiwillig an.

Weil?

…weil die Entwickler-Community ruhig mal etwas lockerer werden könnte.
Mädels & Jungs, wir sind hier nicht beim Fußball. Es können beide

Frameworks gewinnen. Wir müssen weder Lagerkämpfe austragen, noch der
anderen »Gruppe« die Mitglieder abzuwerben.
Es scheint irgendwo eine geheime Scheuklappen-Ausgabestelle zu geben.
Viele sehen andere Konzepte, andere Frameworks, andere
Programmiersprachen nur in ihren Nachteilen. So wird jede Diskussion
nach wenigen Minuten müßig. Und dogmatisch.

Dass wir dabei auf dünnem PHP 5.3 Eis stehen - blenden wir aus.

Also: Macht euch mal geschmeidig. Besucht eure örtliche
Smalltalk-Usergroup, saugt Workshops anderer Frameworks auf, tauscht
euch auf Konferenzen aus. Alles Andere ist Rückschritt.

Davon profitieren lediglich Individuen im Enterprise-Bereich. Die

bekommen ihre Scheuklappen nämlich finanziert.

Lieben Dank noch mal an Felix & Robert - die haben diesen Post ermöglicht :-)