bascht.com

Reboot Tut Gut

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…aber ist doch jedes Mal ein kleines bisschen wie sterben, seine hochgepeppelte Uptime wegen ein paar »unwichtigen« Kernelupdates zu vergeigen…

:\~# uptime
16:08:39 up 237 days, 7:00, 8 users, load average: 0.37, 0.12, 0.03

:\~# reboot
Broadcast message from root@\~ (pts/0) (Wed Feb 3 16:08:57 2010): 
The system is going down for reboot NOW!

Möchten Sie GMail Wirklich Entfernen?

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Ohne bei der aktuellen Google Debatte trittbrettzufahren, möchte ich trotzdem ein Ereignis der letzten Wochen mitteilen. 

Weil ich meinen eigenen vServer zu oft abschieße und für viele andere Zwecke missbrauche, war ich auf der Suche nach einer E-Mail-Lösung für @bascht.com. Kurze Recherche und sofort stößt man auf Google Apps für die eigene Domain. Kostet nix und geht ab wie Fußpilz. Wenn da mal nicht… …ihr ahnt es schon.

Die Geschichte: Ich hab Google Apps (inklusive GMail) jetzt einige Monate getestet und war sehr zufrieden. Filter, Spamkralle, Tags - alles sehr
nützliche Geschichten. Leider bleibt bei der ganzen Sache ein Nachgeschmack:
Möchte ich wirklich alle Mails dort liegen haben? 

Ich habe bisher mit Google den Ansatz »Ich habe vielleicht vor vielen Sachen Angst, aber nicht vor Google.« verfolgt und konnte reinen Gewissens den Reader, die Docs oder Wave nutzen. Dort habe ich hinreichende Kontrolle darüber, was in welche Richtung abfließt.
Aber meine gesamten E-Mails? 

Gmail entfernen

Das Gewissen hat gesiegt.
Ich hab meinen MX wieder geändert und bin jetzt glücklicher Kunde von swissmail.org. 
Ich habe weiterhin ein Konto bei Google und benutze die Suche, die Groups, hin und wieder Google Reader oder Google Wave. 

Meine E-Mails liegen jetzt (soweit ich swissmail Glauben schenken kann) in einem Keller in Zürich und werden täglich gesichert. Für ein Katastrophenfall-Fallback läuft weiterhin fetchmail auf meinem vServer und spiegelt tapfer alle Mails nochmal rüber. Ich muss vor Google nicht flüchten. Aber ich möchte gern kontrollieren, was von mir dort landet.

Und wer wirklich sicher gehen möchte, schreibt mir einfach verschlüsselte Mails. ;-)

Mit der Lösung kann ich die Mailserver-Verantwortung abgeben und meinen vServer ruhig mal ein Netzwerkinterface verjuckeln - ohne von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein.
Ziel erreicht.

Wie hältst Du es mit Google? Welche Dienste nutzt Du?

Musikalische Gretchenfrage

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Obacht. No offense. Eigentlich bin ich Jäger und Sammler. Bis vor wenigen Stunden war ich das auch,
was Musik angeht. Auf der Festplatte stapelten sich mehrere hundert Alben - teils gekauft,
teils “aus dem Internet”. Meine Musiksammlung war nicht unsortiert und auch nicht aufgebläht,
aber irgendendwie wuchs das Gefühl, meine Musik nicht mehr bewusst wahrzunehmen.
Nachdem ich mit Phil lange über seine Entscheidung diskutiert habe, war es dann gestern soweit:
Ich habe mein iTunes geschröpft.
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Ich besitze jetzt nur noch Alben, die ich gekauft habe, die es legal zum Download gab, oder die ich über das Homesharing importiert habe.
Natürlich war dieser Schritt drastisch, aber zum Einen notwendig und zum Anderen befreiend.

Durch Musikdownloads / Getausche bläht man die eigene Musiksammlung auf und verliert die Wertschätzung für einzelne Künstler.
Noch drastischer formuliert: Von meinen 7.99€ für ein ‘The Devil wears Prada’ Album bei iTunes sehen die Jungs vielleicht nur einen Bruchteil,
aber selbst wenn sie sich davon auf Tour einen Kaffee kaufen können, dann war es das wert. (Und meine Chancen sie live in Europa zu sehen, steigen ungemein…)

Wie haltet ihrs mit der Musik?
Tauscht / ladet ihr viel? Habt ihr schonmal Musik im Internet gekauft?
Findet ihr den Preis dafür angemessen?

Nachholen

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Ne Menge Zeit investiert, die letzten Wochenenden gegen Kreuzelbögen eingetauscht und eine komplette Woche auf Kaffee verzichtet.
Hat sich gelohnt, Iteration für dieses Jahr abgeschlossen - jetzt nur noch auf das Zeugnis warten.
Da gibts einiges nachzuholen.
Zum Beispiel Kaffee und Wochenende. Jetzt.

Leben

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Die kleine Großmutter, die an der Rewe-Feierabendschlange ansteht, um für zwei Frolic Hundekauriegel die abgezählten 1.87 € aus den Handschuhen zu wurschteln.